Wie friert man Brot ohne Plastik ein?

Du brauchst einen starren, dichten Behälter aus Glas oder Metall oder schwere Aluminiumfolie. Das NCHFP nennt starre Gefrierbehälter aus Aluminium, Glas, Kunststoff, Weißblech oder stark gewachstem Karton. Wenn du Kunststoff vermeiden möchtest, bleiben ein dafür ausgewiesener Glas- oder Metallbehälter sowie schwere Aluminiumfolie.

Der Behälter muss feuchtigkeits- und dampfdicht schließen, bei Kälte stabil bleiben und vor Fremdgerüchen schützen. Prüfe immer die Kennzeichnung des Herstellers.

Welche Verpackungen sind geeignet, welche nicht?

Die Tabelle fasst die Angaben des NCHFP zu Verpackungsmaterialien zusammen.

Verpackungen für Brot im Gefrierfach (NCHFP)
VerpackungGeeignet?Grund
Weites Glas für Einfrieren und Einkochenjagetempert, dicht, für Kälte ausgelegt
Aluminium- oder Weißblechbehälter mit Deckeljastarr, dicht
Schwere Aluminiumfolie mit Umhüllungjareißt sonst leicht
Leichte Haushaltsalufolieneinzu dünn, reißt
Gewöhnliches Schraubglasneinkann bei Kälte brechen
Brottüte, Wachspapier, Milch- oder Joghurtkartonneinnicht dampfdicht

Kann jedes Schraubglas ins Gefrierfach?

Nein. Gewöhnliche Gläser brechen bei Gefriertemperaturen leichter. Verwende nur weite Gläser, die ausdrücklich zum Einfrieren vorgesehen und für Temperaturschwankungen ausgelegt sind. Stelle warme Behälter niemals direkt ins Gefrierfach.

Brot enthält wenig freie Flüssigkeit und braucht laut NCHFP keinen zusätzlichen Ausdehnungsraum. Packe es trotzdem ohne Druck ein und lasse den Deckel sauber schließen. Weite Gläser lassen sich zudem leichter entleeren, auch wenn das Brot noch teilweise gefroren ist. Verschließe den Deckel erst, wenn das Brot vollständig abgekühlt ist.

Wie portionierst du das Brot?

Schneide den Laib vor dem Einfrieren in Scheiben und lege zwischen gewünschte Portionen wiederverwendbare, gefriergeeignete Trennlagen. So öffnest du den Behälter nur kurz und entnimmst genau die benötigte Menge.

Brot, Kuchen und Kekse, die schon gebacken sind, taust du laut NCHFP bei Raumtemperatur in der Verpackung auf. Beschrifte den Behälter mit Brotsorte und Datum.

Kann man Brot in Aluminiumfolie einfrieren?

Ja, aber nur in schwerer Aluminiumfolie. Sie lässt sich als Gefrierverpackung verwenden, reißt aber leicht; das NCHFP rät deshalb zu einer zusätzlichen Umhüllung, etwa einem Behälter oder Beutel. Leichte Haushaltsfolie ist für das Einfrieren nicht zufriedenstellend.

Wickle das Brot straff, drücke die Folie an und falte die Kanten doppelt. Je weniger Luft zwischen Folie und Brot bleibt, desto weniger trocknet die Oberfläche aus.

Wie lagerst du die Behälter im Gefrierfach?

Stelle neue Behälter zunächst in die kälteste Zone des Gefrierfachs, am besten in Kontakt mit den gekühlten Flächen, und lass etwas Platz dazwischen, damit kalte Luft zirkuliert. Erst wenn das Brot durchgefroren ist, stapelst du die Behälter eng. Das NCHFP rät, das Gefrierfach bei −18 °C oder kälter zu betreiben und nicht mit ungefrorener Ware zu überladen.

Starre Behälter mit geraden Wänden lassen sich später leichter entleeren und stapeln. Beschrifte jeden Behälter mit Brotsorte und Datum und nutze nach dem Prinzip „first in, first out“ zuerst die älteren Portionen. Bei Bedarf hilft eine Inventarliste an der Gefrierfachtür.

Welche Verpackungen reichen nicht aus?

Die dünne Verkaufstüte von Brot, Wachspapier sowie Milch- und Joghurtkartons sind laut NCHFP nicht ausreichend feuchtigkeits- und dampfdicht. Leichte Haushaltsalufolie reißt zu leicht; schwere Folie braucht bei empfindlicher Lage eine schützende Außenhülle.

Luft an der Oberfläche trocknet Brot aus und führt zu Gefrierbrand: graubraune, ledrige Stellen. Das Brot bleibt sicher, aber schlechter. Je weniger Luft im Behälter bleibt, desto besser hält die Qualität.