Wie dörrst du Ananas im Dörrautomaten?

Schäle die Ananas, entferne die Augen, schneide Scheiben von etwa 6 mm und trockne sie 24 bis 36 Stunden. Diese Werte nennt die Tabelle der Colorado State Extension (nach University of Idaho).

  • Vollreife, aromatische Ananas ohne Schimmel oder gärige Stellen wählen.
  • Schale vor dem Anschneiden waschen, dann schälen und die dornigen Augen entfernen.
  • Fruchtfleisch in etwa 6 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Einzeln auf die Gitter legen, nicht überlappen lassen.
  • Trocknen, bis ein abgekühltes Stück ledrig, aber nicht klebrig ist.

Wie bereitest du eine Ananas zum Dörren vor?

Verwende eine vollreife, aromatische Frucht. Wasche die Schale vor dem Anschneiden, damit beim Schneiden weniger Schmutz aufs Fruchtfleisch gelangt. Entferne Schale und Augen vollständig.

Schneide gleichmäßig. Scheiben von etwa 6 mm trocknen nach Colorado State in 24 bis 36 Stunden; dickere Stücke, sehr saftiges Fruchtfleisch und ein voll beladenes Gerät verlängern die Zeit. Teile die Scheiben bei Bedarf in gleich große Stücke.

Wie lange braucht Ananas im Dörrautomaten?

Für Scheiben von etwa 6 mm nennt Colorado State 24 bis 36 Stunden. Die Zeit ist eine Orientierung, kein Garantiewert: Reife, Saftigkeit, Beladung und Gerät verändern sie.

Prüfe ab etwa 24 Stunden. Lass ein Stück abkühlen und schneide es auf. Es soll ledrig, aber nicht klebrig sein; an der Schnittfläche darf keine Feuchtigkeit austreten. Colorado State empfiehlt, das Obst häufig zu prüfen und vor dem Test abkühlen zu lassen.

Bei welcher Temperatur dörrst du Ananas, und geht es im Backofen?

Colorado State empfiehlt, Obst anfangs schnell zu trocknen, damit sich Bakterien nicht vermehren. Mit regelbarem Gerät startest du bei 60 bis 66 °C (140 bis 150 °F) und schaltest nach 2 bis 3 Stunden auf 54 bis 60 °C (130 bis 140 °F) zurück. Die Tabelle nennt keine feste Temperatur speziell für Ananas.

Im Backofen dauert das Trocknen laut Colorado State 2- bis 3-mal länger, und das Ergebnis wird oft brüchiger, dunkler und weniger aromatisch. Wenn du es trotzdem versuchst: niedrigste Stufe, möglichst 65 °C oder weniger, Tür 5 bis 7,5 cm offen und ein kleiner Ventilator (USU). Ananassaft eignet sich übrigens selbst als Bad gegen Bräunung bei anderem Obst; auch aus Ananas lässt sich nach Colorado State Fruchtleder machen.

Muss Ananas vor dem Dörren gezuckert oder vorbehandelt werden?

Nein. Colorado State führt für Ananas „keine Vorbehandlung“ oder Sirupblanchieren auf. Reife Ananas bringt eigenen Zucker mit, zusätzlicher Zucker ist nicht nötig.

Beim Sirupblanchieren kochst du eine Lösung aus 1 Teil Zucker und 2 Teilen Wasser auf, gibst die Früchte hinein und lässt sie 5 Minuten köcheln. Danach lässt du sie abtropfen und legst sie aufs Gitter. Die Früchte schmecken dann eher kandiert. Weniger Zucker ist laut Colorado State erlaubt.

Wie rechnest du das Zielgewicht von Ananas aus?

Genauer als der Fingertest ist die Waage. Die Utah State University (USU) rechnet: Frischgewicht mal Feststoffanteil, geteilt durch 0,80. Ananas hat etwa 14 % Feststoffe, also soll aus 1.000 g Fruchtfleisch etwa 175 g getrocknete Ananas werden.

Bei 80 % Feststoffen ist die Frucht vor Mikroben sicher, nur Schimmel bleibt möglich. Verpacke sie dann vakuumiert oder friere sie ein.

Wie bewahrst du getrocknete Ananas auf?

Konditioniere die vollständig abgekühlten Stücke 7 bis 10 Tage locker in einem geschlossenen Glas und schüttle täglich. Bei Beschlag trocknest du die Charge weiter (NCHFP).

Verpacke sie anschließend portionsweise und lagere sie kühl, trocken und dunkel. NCHFP nennt 4 Monate bis 1 Jahr; bei 27 °C (80 °F) halten sich getrocknete Früchte nur etwa 6 Monate. Prüfe den Vorrat regelmäßig auf neue Feuchtigkeit oder Schimmel.